Satzung

Satzung Weltladen Tutzing e.V.

§ 1 Name
Der Verein führt den Namen: Weltladen Tutzing. Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden und erhält dann den abgekürzten Zusatz e.V.

§ 2 Sitz und Geschäftsjahr
1) Der Sitz des Vereins ist Tutzing.
2) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 3 Zweck
Aufgabe und Ziel des Vereins ist die Förderung der Entwicklungshilfe durch die Förderung aller Maßnahmen, die eine wirksame Hilfe für die Bevölkerung in den Ländern der Dritten Welt bedeuten. Der Verein stellt sich aus christlicher und humanitärer Motivation heraus folgende Aufgaben:
1) Der Bevölkerung die Situation der Entwicklungsländer und die Probleme der Entwicklungspolitik sowie der Weltwirtschaft näher zu bringen.
2) Durch Informations- und Aufklärungsveranstaltungen die Begegnung mit den Kulturen dieser Länder zu fördern.
3) Unterstützung von Entwicklungshilfeprojekten kirchlicher und anderer steuerbegünstigter Körperschaften durch die Beschaffung und Weiterleitung von Mitteln im Rahmen des § 58 Ntr. 1AO.
4)   Zusammenarbeit mit Personen und Organisationen, deren Ziele mit dem Vereinszweck vereinbar sind.

§ 4 Gemeinnützigkeit
1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinn des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung. Mittel des Vereins dürfen nur für den satzungsgemäßen Zweck verwendet werden.
2) Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins haben sie keinerlei Anspruch auf Vereinsvermögen.
3) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden. Aufwendungen, die Personen im satzungsgemäßen Auftrag für den Verein entstehen, können gemäß Beschlussfassung des Vorstandes erstattet werden.
4) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 5 Mitgliedschaft
1) Natürliche Personen, eingetragene Vereine, Körperschaftenen des öffentlichen Rechts und deren Verbände können auf schriftlichen Antrag ordentliche Mitglieder werden. Jedes Mitglied hat nur eine Stimme.
2) Die Mitgliedschaft wird auf Grund einer schriftlichen Beitrittserklärung erworben, sobald diese vom Vorstand angenommen ist. Die Annahme geschieht durch Eintragung in das Mitgliederverzeichnis. Bei Minderjährigen ist die Unterschrift der / des gesetzlichen Vertreter(s) erforderlich. Die Ablehnung einer Aufnahme ist nicht anfechtbar, ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.
3) Die Mitgliedschaft endet
a) durch schriftliche Austrittserklärung gegenüber dem Vorstand
b) durch Ausschluss seitens der Mitgliederversammlung
c)  durch Tod
4) Der Austritt ist mit einer Frist von einem Monat zum Ende des jeweiligen Kalenderjahres möglich, der Ausschluss hat sofortige Wirkung. Der Mitgliedsbeitrag für das Kalenderjahr wird nicht zurückerstattet.
5) Der in §5  Abs. 3b erwähnte Ausschluss eines Mitgliedes wegen seines Verhaltens, das die Ziele oder das Ansehen des Vereins schädigt, kann nur mit einer Mehrheit von 2/3 der auf einer Mitgliederversammlung abgegebenen Stimmen beschlossen werden.

§ 6 Beitrag
1) Jedes Mitglied verpflichtet sich zur Zahlung eines Mitgliedsbeitrags. Der Beitrag wird von der
Mitgliederversammlung festgelegt (erstmals auf der Gründungsversammlung). Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben.
2) Ein Mitglied kann auf Grund regelmäßiger, ehrenamtlicher Tätigkeit im Sinne des Vereins von der Zahlung eines Mitgliedsbeitrages befreit werden. Die Entscheidung darüber trifft die Mitgliederversammlung.

§ 7 Organe
Die Organe des Vereins sind
1) die Mitgliederversammlung
2) der Vorstand

§ 8 Mitgliederversammlung
Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.
1) Aufgaben der Mitgliederversammlung
a) Festlegung der Schwerpunkte für die Tätigkeit des Vereins gemäß §3
b) Wahl und Entlastung des Vorstands
c)  Kassenprüfung. Die Mitgliederversammlung bestimmt für die Dauer von zwei Jahren zwei Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand angehören.
d) Satzungsänderungen
e) Ausschluss von Mitgliedern
f)  Festsetzung der Beitragshöhe
g) Auflösung des Vereins gemäß §12
2) Einberufung und Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung
a) Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Jahr statt.
b) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand schriftlich oder durch Veröffentlichung im Lokalteil Starnberg des Münchner Merkur und der Süddeutschen Zeitung einberufen.
c) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig, wenn zu ihr mit der Frist von mindestens 7 Tagen unter Bekanntgabe der Tagesordnung eingeladen wurde.
d) Beschlüsse werden – falls nicht anders vorgesehen – mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Stimmberechtigt sind Mitglieder ab Vollendung des 16. Lebensjahres.
e) Auf schriftlichen Antrag von mindestens 10% der Mitglieder muss die Mitgliederversammlung einberufen werden.
f)  Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt ein Vorstandsmitglied. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden protokolliert und von dem/der Versammlungsleiter(in) sowie von dem/der Schriftführer(in) unterzeichnet.

§ 9 Vorstand
Zusammensetzung, Aufgaben und Aufbau
a) Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Kassier, dem Schriftführer und bis zu drei Beisitzern, sowie dem jeweils verantwortlichen Pfarrer der ev.-luth. Kirchengemeinde Tutzing und der kath. Kirchenstiftung St. Joseph, Tutzing.
Vorstand im Sinne des §26 BGB sind der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende und der
Kassier, je allein vertretungsberechtigt.
b) Der Vorstand ist an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden und führt die laufenden Geschäfte.
c)  Für den Geldverkehr ist der Kassier verantwortlich.
d) Der Vorstand hat der Mitgliederversammlung über seine Tätigkeit seit der vergangenen Mitgliederversammlung Rechenschaft zu geben.
e) Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst.

§ 10 Wahlen und Amtszeit
a) Die Vorstandsmitglieder werden für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Sie bleiben auch nach ihrer Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt. Wiederwahl ist möglich. Die amtierenden Pfarrer der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde werden nicht gewählt. Sie gehören dem Vorstand Kraft Amtes an.
b) Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes muss innerhalb eines Zeitraums von 3 Monaten für die verbleibende Amtszeit ein Nachfolger gewählt werden.
c) Der Vorstand ist in getrennten Wahlgängen mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder zu wählen.
d) Abwahl kann nur durch konstruktives Misstrauensvotum von 2/3 der Stimmen der anwesenden Mitglieder erfolgen.
e) Die Wahlen der Vorsitzenden werden schriftlich durchgeführt. Die weiteren Vorstandsmitglieder werden per Akklamation gewählt. Auf Antrag von mindestens einem der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder sind alle Wahlen geheim durchzuführen.

§ 11 Satzungsänderung
1) Anträge auf Änderung der Satzung sind von einem Mitglied schriftlich an den Vorstand einzureichen.
2) Satzungsänderungsanträge müssen mit der Einladung zur Mitgliederversammlung allen Mitgliedern bekannt gegeben werden.
3) Für die Satzungsänderung ist die Zustimmung von 2/3 der anwesenden Mitglieder erforderlich.
4) Jede Änderung der Satzung ist dem zuständigen Finanzamt mitzuteilen.

§ 12 Auflösung
1) Eine Auflösung des Vereins bedarf einer 2/3 Mehrheit der erschienen Mitglieder.
2) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Katholische Pfarrkirchenstiftung St. Joseph, Tutzing, die es ausschließlich und unmittelbar und zu gleichen Teilen für die gemeinnützigen Zwecke der Hilfswerke „Misereor“ und „Brot für die Welt“ verwenden muss.

Tutzing, den 04.07.2005